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 Über Indonesien

 

  Die Republik Indonesien ist der größte Inselstaat (17.508 Inseln) sowie nach der Einwohnerzahl (237.556.363 Einwohner) der viertgrößte Staat der Welt. Er wurde am 17. August 1945 proklamiert und am 27. Dezember 1949 von den Niederlanden unabhängig. Die Hauptstadt Jakarta hat über acht Millionen Einwohner und liegt auf der Insel Java, auf der mehr als die Hälfte der Einwohner des Landes leben. Der Name Indonesien ist eine Wortschöpfung auf Basis des Griechischen und setzt sich aus Indo- für Indien und nesos für Insel zusammen.

 

Kultur und Religion

 

 Die indonesische Kultur (Musik, Literatur, Malerei) wurde im 9. und 10. Jahrhundert zuerst vom Buddhismus, und ab dem 13. Jahrhundert zunehmend vom Hinduismus geprägt. Ein traditioneller Zeitvertreib ist das indonesische Schattenspiel Wayang. Eine weitere hochentwickelte Kunst ist die Batik, die in Indonesien seit Jahrhunderten beheimatet ist. In aufwendiger Technik werden reiche Muster mit Blumen und Vogelmotiven, Spiralen und phantasievoller Struktur entwickelt. Heute ist die Batik ein Exportprodukt Indonesiens. Reis ist ein Grundnahrungsmittel, das bis zu dreimal am Tag gegessen wird. Überall durchziehen Reisterrassen das Land. Viele Mythen erzählen, dass der Reis ein Geschenk des Himmels ist. Sogar bis jetzt glauben viele Indonesier an Geister und mystischen Legenden.

 

 Indonesien ist sehr religiöses Land, vorbei  88 % der Indonesier sind Muslime (ca. 200 Millionen). Dabei hängen die meisten der sunnitischen Richtung an. In Indonesien leben nur etwa 100.000 Schiiten. 23 Millionen Indonesier, also neun Prozent der Bevölkerung, sind Christen (ca. sechs Prozent evangelisch und drei Prozent Anhänger der römisch-katholischen Kirche Indonesiens). 1,8 Prozent der Bevölkerung sind Hindus (besonders auf Bali und auf Lombok verbreitet) und ein Prozent Buddhisten (meist Angehörige der chinesischen Minderheit). Zudem gibt es eine sehr kleine jüdische Minderheit. In Indonesien  leben insgesamt über 300 verschiedene Völker , von denen die meisten malaiischer Herkunft sind. Die größten Völker  sind Javaner (41,7 %) und Sundanesen (15,4 %).

 

Küche

 

 

 Den Hauptanteil der indonesischen Küche nimmt der Reis, der bis zu dreimal am Tag gegessen wird. Überall durchziehen Reisterrassen das Land. Viele Mythen erzählen, dass der Reis ein Geschenk des Himmels ist. Da die meisten Menschen in Indonesien Muslime sind, findet sich in den indonesischen Küchen kein Schweinefleisch. Ausnahme bildet Bali, welches von einer Vielzahl von Chinesen bevölkert wird. Das Nationalgericht der indonesischen Küche ist ohne Zweifel gebratenes Huhn (Ayam Goreng). Kein Wunder, denn Huhn ist die am häufigsten verzehrte Fleischart in ganz Indonesien. Weiterhin als Nationalgericht oder zumindest beliebtes Gericht, können die verschieden zubereiteten Fleischspieße, Saté, bezeichnet werden. Diese Spieße werden in der Regel mit Erdnüsse oder Chilis gereicht. Sehr oft kommen auch Fisch und Meeresfrüchte auf den Tisch.  Im östlichen Indonesien werden statt Reis oft die oben erwähnten Wurzelgemüse Maniok, Yams oder Soja gereicht. Sehr viel Verwendung finden verschiedene Arten von Sambals, zum Beispiel das Sambal Oelek. Neben dieser ebenfalls in Deutschland sehr bekannten Würzpaste aus Chilis, gibt es auch noch viele andere Sambals, die je nach Rezept zum Einsatz kommen. Für Gerichte, die weniger scharf ausfallen sollen, ist die Beigabe einer süßen Sojasauce oder Ketchup Manis ( Süße Sojasause) üblich. Zu den typishen indonesischen gerichten gehöhren auch:  Nasi-/Miegoreng, Soto, Bubur  Ayam, Pecel ….

 

Indonesier trinken in der Regel sehr viel Tee, heiß oder kalt, oder Eiswasser (Esgeruk, Eslemon…) ist auch sehr beliebt. Es Kelapa Muda – dieses Getränk gibt es überall in Indonesien. Es ist leicht und beliebig  zuzubereiten und schmeckt besonders im Sommer sehr gut und wirkt erfrischend. Es besteht aus Kokoswasser, Palmzucker und jungem Kokosnuss-Fleisch.

 

Klima und Natur

 

 Durch die geographische Lage beiderseits des Äquators fällt das ganze Jahr über Regen, häufig in Verbindung mit Gewittern, aber zwischen Juni und September gibt es eine relativ trockene Periode. Von Dezember bis März fallen die meisten Niederschläge.In Indonesien und dem sogenannten Korallendreieck, zwischen Malaysia, Osttimor, den Philippinen, Papua-Neuguinea und den Salomonen, leben nach WWF-Angaben rund 75 Prozent aller bekannten Korallenarten und mehr als 3000 Fischarten, Schildkröten, viele Delphine und Wale sowie große Haie und Rochen. Indonesien gehört zu einem den wunderschönsten Ländern auf der Erde. Dafür verantwortlich sind sowohl die vielen Tiere, als auch die Pflanzenarten. Allerdings sind sowohl die Pflanzen, als auch die Tiere in Indonesien vom Aussterben bedroht, weshalb gerade die Parks einen wichtigen Rückzugsort für die Tiere darstellen.

 

Turismus

 

 Sehenswert in Indonesien sind Museen, sowie auch Gebäude und Plätze, welche noch aus der Kolonialherrschaft stammen. Java zieht mit dem Weltkulturerbe Borobudur (buddhistisch) und Prambanan (hinduistisch) und der für Batik bekannten Stadt Yogyakarta Touristen an. Auch die touristisch erschlossenen Vulkane Bromo, Tankubanbrahu und Kawah Putih (beide bei Bandung), Badeorten wie Pangandaran und weitere an der Westküste, sowie kulturell interessanten Orten wie Bandung und Cirebon und das durch hinduistische Tempel geprägte Dieng-Plateau locken Touristen an. Auch die auf Java gelegene Hauptstadt Jakarta ist trotz der unüberschaubaren Größe und ihres unsicheren Rufes ein touristisches Ziel. Sehr bekannt ist der Insel Bali, der bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie Tempel Luhur Ulun Danu Brata, Taman Ayun, Tanah Lot…. Auch für die Abenteurer ist Bali ein Passender Platz, weil  der Insel  solche Aktivitäten wie Surfing, Diving und viele andere Wassersportarten bietet. 

Sumatra hat landschaftlich und kulturell einiges zu bieten. Daneben sind die artenreichen Nationalparks beliebte Tourismusziele. Die Inseln Komodo, Rinca und Padar umfasst der Komodo-Nationalpark, wo der Komodowaran heimisch ist. Nordsulawesi, insbesondere das Gebiet um Manado (v. a. Bunaken und die Lembeh-Straße) und die Togian-Inseln sind als Taucherparadies bekannt, das Toraja-Hochland im Südwesten Sulawesis hingegen vor allem für seinen Totenkult.

Für West-Papua, bekannt für seine Vielzahl an teilweise noch sehr abgeschieden und traditionell lebenden ethnischer Gruppen, ist eine besondere polizeiliche Erlaubnis (Surat Jalan) nötig, um Ziele im Landesinneren besuchen zu können. Sämtliche Orte der Reise müssen genau eingetragen sein. Reisende sind verpflichtet, sich mit diesem Formular am Zielort bei der örtlichen Polizei zu melden. Journalisten erhalten seit 2003 keine Einreisegenehmigung für West-Papua.

 

Einreisebestimmungen/ Impfung

 

Für Aufenthalte in Indonesien besteht für Deutsche Staatsangehörige Visumpflicht, nähere Informationen hier: www.botschaft-indonesien.de

Es empfiehlt sich gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A impfen zu lassen. Bei über drei Monate Aufenthalt zusätzlich Hepatitis B. Und bei einem Landaufenthalt auch gegen Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis.

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